Urkartoffel-Kokostarte

Eine alte Kartoffelsorte aus Frankreich, die Vitolotte, auch bezeichnet als Trüffelkartoffel, ergibt diese megaschöne Farbe ohne jegliche färbenden Zusätze. Man sieht, die Natur malt die schönsten Bilder. Ein wenig karibisch erscheint die Kombination mit der Kokoscreme, rundet aber die gar nicht mehligen Kartoffeln perfekt ab. Ich habe die Kartoffeln im gut sortierten Biomarkt gekauft, versuche sie aber in der nächsten Saison selbst anzubauen.

Teig: 210 g Weizenmehl Typ 550, 140 g Butter, 1 EL weißer Rohrzucker, etwas Salz, 70 ml Wasser kalt

Füllung: 550-600 g Trüffelkartoffeln (ergibt 500 g Kartoffelpüree), 200 g Kokoscreme (nicht Kokosmilch!), 3 Eier, 150 g weißer Rohrzucker, 0,5 TL Fleur de Sel

Deko: 2-3 EL Kokosraspeln

  1. Mehl mit Zucker und Salz vermischen. Die kalte Butter würfeln und rasch mit dem Mehl grob vermengen. Wasser zugeben und vermischen, so dass sich grade ein Teig ergibt. Teig kugelförmig in eine Folie wickeln für 2 Stunden kalt stellen.
  2. Die Trüffelkartoffeln schälen und in einem Sieb über kochendem Salzwasser dünsten, bis sie weich sind. Kartoffeln pürieren oder mit einem Kartoffelstampfer fein zerdrücken. Etwas abkühlen lassen.
  3. Ofen auf 210°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Eine 20 cm Springform ausfetten und mit Mehl ausstreuen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und in die Springform legen. Einen Rand bis etwa 2/3 Höhe der Form ziehen und überschüssige Ränder abschneiden. Mehrmals mit der Gabel in den Teig stechen.
  5. Die Kokoscreme mit dem Zucker und dem Salz mit dem Handmixer cremig aufschlagen. Die Eier einzeln unterrühren, anschließend das Kartoffelpüree unterheben und gleichmäßig vermischen. Füllung auf den Boden geben, es sollte ein ganz schmaler Rand überstehen bleiben.
  6. Zunächst bei 210 °C für etwa 15 Minuten backen, danach auf 180 °C herunterschalten und weitere 25 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen. Als Deko ein paar Kokosraspel auf dem Kuchen verteilen.

Lasst es euch schmecken : )

Schokotarte mit Maronen

Schokotarte mit Maronen – zugegebenermaßen wirkt es etwas herbstlich, aber mir war so danach ; ) Und vielleicht habt ihr ja vor, irgendwann im Herbst zu backen und dann denkt ihr an dieses Soulfoodrezept : ) Diese Tarte hält sich auch bis zu einer Woche problemlos im Kühlschrank und ist daher auch nachhaltig. Ich habe eine 30 cm Tarteform verwendet, die einen Hebeboden hat. Das würde ich bei Tartes immer empfehlen. Heraus kommen etwa 12 leckere schokoladige Stücke, die einfach glücklich machen!

Boden: 225 g Mehl, 50 g gemahlene Mandeln, 65 g Puderzucker, 150 g vegane Butter, 1 Eigelb, 1 TL Vanillesalz

Füllung 1: 200 g Maronen (vakuumiert), 100 g Butter, weich, 60 g Vollrohrzucker, 1,5 EL Zimt, gemahlen

Füllung 2: 250 g Zartbitterschokolade (70%), 250 g Schlagsahne, 2 EL Zucker, 2 Eigelb, 1 EL Maisstärke

Für die Figuren: 60 g Zuckerrübensirup, 25 g Butter, 25 g Vollrohrzucker, 125 g Weizenmehl Typ 405, 15 g gemahlene Mandeln, 0,5 EL Kardamom, gemahlen, etwas Anis, gemahlen, 1 Prise Salz, 1 /2TL Pottasche, 1,5 EL Wasser

  1. Den Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Aus den Zutaten für den Boden mit den Knethaken des Handrührgerätes oder mit den Händen einen Teig herstellen und kurz ruhen lassen. Eine 30cm Tarteform fetten und den Teig an Boden und am Rand dünn andrücken. Mit der Gabel kleine Luftlöcher in den Boden stechen. 12 Minuten vorbacken, aus dem Ofen nehmen und kurz auskühlen lassen.
  2. Währenddessen die Schokolade grob hacken. Die Sahne vorsichtig in einem Topf erhitzen, aber nicht kochen. Über die gehackte Schokolade gießen und rühren, so dass die Schokolade schmilzt. Etwas abkühlen lassen. Die Eier, den Zucker und die Stärke in die Schokomasse einrühren, bis die Masse homogen ist.
  3. Vakuumierte Maronen aus der Packung nehmen und mit dem Pürierstab zusammen mit der weichen Butter, dem Zucker und dem Zimt zu einer gleichförmigen Masse pürieren.
  4. Zunächst die Maronenfüllung auf dem Boden streichen. Füllung 2 anschließend vorsichtig auf der Maronenfüllung verteilen. Bei 170 °C für 25 Minuten auf der unteren Schiene backen. Nach dem Backen abkühlen und mindestens 3 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
  5. Für die Figuren das Weizenmehl mit Mandeln und Gewürzen vermischen. Die Pottasche im Wasser auflösen. In einem beschichteten Topf den Zuckerrübensirup mit der Butter erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. Den Vollrohrzucker einrühren und auflösen. Dann vom Herd nehmen. Mit den Knethaken der Küchenmaschine Mehlmischung, Pottaschenlösung und Zuckerrübensirupmischung auf kleiner Stufe verkneten, bis ein homogener Teig entstanden ist, mindestens jedoch für 5-7 Minuten. Den Teig zu einer flachen Kugel formen und für mindestens 1 Stunde, besser 1 Tag im Kühlschrank ruhen lassen. Ofen auf 180 °C Ober/Unterhitze vorheizen.
  6. Aus kleinen Teigstücken mit den Fingern Pilze, Eicheln und Zapfen formen. Man kann auch den Teig ausrollen und Blätter oder Vögel ausstechen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen, dabei etwas Abstand lassen. Nun für ca. 9 Minuten backen. Sie sollten nicht zu braun werden. Herausnehmen und abkühlen lassen. Kekse eventuell noch mit dunkler Schokolade und Pistazien verzieren und dekorativ auf dem Rand der gebackenen Tarte anrichten, ein paar Pistazien drumherum streuen und mit Kräutern (z.B. Zitronenmelisse, Minze, Sauerklee, Lavendelkraut) dekorieren, so dass ein stimmiges Waldbild entsteht.

Apfel-Kräuter-Foccacia

Bildschön ist diese süße Foccacia mit spätherbstlicher Deko aus Äpfel, Cashewkernen, Rosmarin und Cranberries. Die Inspiration dazu habe ich von @laurenbakedcake (Instagram) und mit einem würzigen, fluffigen Hefeteig, der die perfekte Fläche für dieses einfache und auch handliche Gebäck bietet. Ich mag es, wenn zu Weihnachten anstelle von Schokolade satt, Zuckerperlen und sahnigen Dingen auch fruchtige herbe Sachen auf den Tisch kommen, v.a. wenn sie so schön aussehen und mich vom Sommer träumen lassen

Hefeteig: 500 g Weizenmehl Typ 550, 1 Päckchen Trockenhefe, 1/2 TL Meersalz, 1 EL geriebene Orangenschale, 250 ml Mandelmilch, 50 g vegane Butter, 4-5 EL Sonnenblumenöl, 50 g Zucker, 1 EL Rosmarinextrakt (alternativ 2-3 Rosmarinzweige in der Butter für 1 Std. ziehen lassen und aus der Butter vor deren Verwendung herausnehmen)

Deko: 1-2 kleine Äpfel, einige Cranberries, einige Cashewkerne, einige Rosmarinzweige/-nadeln, ein paar Salbeiblätter, 1 Päckchen Vanillezucker, 2-4 EL Sojasahne

  1. Margarine, Öl und Sojamilch vorsichtig erwärmen, bis die Margarine geschmolzen ist. Den Zucker einrühren, bis er gelöst ist. Das Mehl mit der Hefe und den Gewürzen mischen. Aus beiden Ansätzen einen Hefeteig mit der Hand oder der Küchenmaschine kneten, bis er nicht mehr klebt. Mit einem Tuch abdecken und 1-2 Stunden gehen lassen, bis sich der Teig sichtbar vergrößert hat.
  2. Den Teig in eine mit Öl ausgepinselte Auflaufform oder Springform von ca. 28 cm geben. Nochmals 30 Minuten gehen lassen. Den Ofen auf 200 °C Unterhitze / Umluft vorheizen.
  3. Die Oberfläche mit den Fingern etwas auflockern und mit Sojasahne bestreichen. Die Äpfel waschen und dünn schneiden, auf die Oberfläche legen. Die Rosmarinzweige und Salbeiblätter auflegen und flach drücken. Die Cranberries und Cashewkerne verteilen. Zum Schluss über alles das Päckchen Vanillezucker verteilen.
  4. Bei Unterhitze und Umluft für 20 Minuten backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.

Lasst es euch schmecken!

Glühweinbirnen-Gewürzkuchen

Glühweinbirnen-Gewürzkuchen, Copyright Candy Arnold-Prendel

Wer es würzig mag, ist mit diesem sehr aromatischen Gewürzkuchen gut beraten. Das Herzstück bilden allerdings in Glühwein gedünstete Birnen. Der Knaller! Ich bin allein von dieser Tatsache schon überzeugt, dass der Kuchen einige von euch zum Nachbacken inspiriert ; ) Drumherum ist einfach ein Buttermilchteig. Hier folgt das Rezept.

Birnen: 3 mittelgroße Birnen, 0,5-0,6 Liter Rotwein, 2 Zimtstangen, 1 Orange (unbehandelt), einige Kardamomkapseln, 4-5 Nelken

Teig: 200 ml Buttermilch, 240 g Weizenmehl Typ 405, 50 g gemahlene Mandeln, 2,5 gestrichene EL Backpulver, 1 TL Fleur de Sel, 1 TL Zimt, 130 g Butter, 140 g weißer Rohrzucker, 3 Eier, 2 EL Rosenwasser

Topping: 2 TL starker Chai + 120 g Puderzucker, 1,5 TL Glühwein (von den Birnen) + 80 g Puderzucker, Kardamomsamen, Pistazien (geschält), Rosenblüten

  1. Mit den Birnen starten. Dazu die Birnen waschen und schälen, dabei den Stiel dranlassen. In einen hohen Topf geben und mit Rotwein übergießen, bis sie bedeckt sind. Die Gewürze und in Scheiben geschnittene Orange zugeben und aufkochen. Hitze runterdrehen und für 30 Minuten ziehen lassen. Herd ausschalten und nochmal 1-2 Stunden ziehen lassen.
  2. Für den Teig Mehl mit Mandeln, Backpulver, Zimt und Salz mischen, beiseite stellen. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Kastenkuchenform (ca. 25-30 cm lang) mit Butter ausstreichen und Mehl ausstreuen.
  3. Die weiche Butter mit dem Zucker im Mixer 4-5 Minuten cremig aufrühren. Eier einzeln zur Buttermischung geben. Nun die Buttermilch unterrühren, gefolgt von dem Rosenwasser und der Mehlmischung. Nicht zu lange rühren, sonst verklebt der Teig zu sehr.
  4. In die vorbereitete Backform verteilen. Nun die Birnen in gleichmäßigem Abstand hineindrücken und für 40-50 Minuten backen, die Stäbchenprobe durchführen (wenn nichts mehr am Holzstäbchen klebt, ist der Kuchen fertig). Herausnehmen und abkühlen lassen.
  5. Zunächst den Chai kochen (1 Teebeutel auf ganz wenig Wasser) und mit dem Puderzucker glattrühren. Es darf nicht zu flüssig sein, aber auch nicht zu zähflüssig. Auf dem Kuchen verteilen. Ebenso mit dem Glühwein und dem Puderzucker verfahren und in Streifen über den Kuchen geben. Nun Gewürze und Deko nach Wahl drüber streuen.

Wer hat es bereits probiert? Ich freue mich über Rückmeldungen!

Gewürzkuchen mit Fenchel, Anis, Kardamom & Kaffee

Ich konnte mir nie vorstellen, dass Fenchel im Kuchen schmeckt, aber ich wurde überzeugt: ein Rezept aus dem Buch „Patisserie Naturelle“ von Jennifer Hart-Smith zeigt eine Kombination, die richtig toll ist – Fenchel mit Anis & Kardamom, verfeinert mit Espresso. Ich habe noch Pistazien zugefügt. Das frische Fenchelgrün macht Gartenlaune und die Gewürze sind einen Hauch spätherbstlich. Probiert es gern mal aus! Das Rezept reicht für einen kleinen Gugelhupf von 12-15 cm Durchmesser

Teig: 1 Knolle Fenchel (200 g), 50 g Zucker, 2 Sternanis, 4-5 Kapseln Kardamom – für den kandierten Fenchel; 1 Ei, 110 g weißer Rohrzucker, 50 ml Sonnenblumenöl, 1 doppelten Espresso (abgekühlt), 120 g Weizenmehl Typ 405, 50 g Speisestärke, 25 g fein gehackte Pistazien, 1 TL Backpulver, 2 Prisen Salz

Deko: 100 g weiße Schokolade, einige Kardamomsamen, 2 Sternanis, Pistazien, etwas Fenchelgrün

  1. Zunächst den Fenchel kandieren. Dafür die Knolle putzen und in sehr feine Streifen schneiden. Zusammen mit 50 g Zucker, Kardamomkapsel und 2 Sternanis in einen schweren Topf geben und etwas Wasser beifügen, so dass der Fenchel grad so bedeckt ist. Aufkochen und für 20 Minuten köcheln. Wasser auffangen, Gewürze entfernen und den Fenchel pürieren (es bleiben einige Fasern übrig).
  2. Für den Teig die trockenen Zutaten mischen, beiseite stellen. Das Ei mit den 110 g Zucker und dem Öl schaumig aufschlagen. Den leicht abgekühlten Espresso zufügen. Die trockenen Zutaten beifügen und Teig in eine kleine, ausgebutterte und bemehlte Gugelhupfform geben.
  3. Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und Gugelhupf 30-35 Minuten backen. Abkühlen lassen.
  4. Für die Deko die weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen und vorsichtig auf den Kuchen löffeln. Die Gewürze noch aufstreuen, wenn die Schokolade weich ist.

Und hier ist das wunderbare Buch, das mich zum Träumen bringt. Da es in Französisch ist, muss ich mich auch mehr oder weniger durchhangeln, aber es geht.

Schokoladige Birnentarte

Birnenschokotarte (Copyright by C.Arnold-Prendel)

Birne und Schokolade ist eine ziemlich leckere Kombination. Wenn die Birnen reif werden, hat man nicht viel Zeit, sie zu verarbeiten, denn sie lassen sich nicht gut lagern. Dann muss man sich schnell verbacken oder man kocht sie ein. Auch damit kann man diese feine Tarte noch backen – mit Brownieteig auf knusprigem Boden. Hier folgt ein leckeres Rezept…falls es euch auch so geht, dass ihr durch den gestrigen Sturm plötzlich noch Birnen vom Baum geschüttelt bekommen habt und nicht wisst, was ihr damit machen sollt.

Boden: 250 g Weizenmehl Typ 405, 100 g gemahlene Mandeln, 65 g Puderzucker, 160 g Butter, 1 Eigelb, 1 TL Vanillesalz
Füllung: 150 g Butter, 150 g Zartbitterschokolade, 2 Eier, 50 g brauner Zucker, 30 g Mehl, 4 kleine Birnen
Equipment: eine Tarte- oder Springform 28-30 cm, schwerer Topf, scharfes Messer, zwei Kochlöffel

  1. Aus dem Mehl, gemahlenen Mandeln, dem Puderzucker, 160 g kalter Butter, dem Eigelb und dem Vanillesalz mit den Fingern rasch einen Mürbeteig kneten und für 30 Minuten kalt stellen.
  2. Eine Tarteform ausbuttern und bemehlen. Den Ofen auf 180 °C vorheizen.
  3. Den Mürbeteig auf dem Boden glatt andrücken und einen kleinen Rand formen. Ggf. überstehende Teigreste entfernen
  4. Den Boden mit der Gabel mehrmals einstechen und für 12 Minuten vorbacken. Herausnehmen. Ofen auf 170 °C reduzieren.
  5. Butter und Zartbitterschokolade auf kleiner Hitze in einem schweren Topf schmelzen. Für 10 Minuten abkühlen lassen.
  6. Die Eier mit dem Zucker verrühren. Nun die Schokoladenmasse unterrühren. Zuletzt das Mehl einrühren. Auf den vorgebackenen Boden füllen. Glatt streichen.
  7. Die Birnen waschen, schälen und nur halbieren. Das Kerngehäuse herausschneiden. Nun auf die glatte Seite legen und von oben mit einem scharfen Messer schmale Streifen schneiden. Aufpassen, dass man die Birnen nicht durchschneidet. Als Hilfestellung kann man links und rechts einen Kochlöffel als Anschlag legen.
  8. Die Birnen gleichmäßig, das breite Ende nach außen, auf der Tarte verteilen und leicht in den Schokoteig drücken.
  9. Bei 170 °C für 25 Minuten backen. Bei Raumtemperatur abkühlen lassen.

Guten Appetit und genießt die Herbstsonne!

Würzige Birnen-Galettes

Das Schöne am November ist, dass man anfangen kann, mit Gewürzen zu arbeiten, die sonst nicht so zum Einsatz kommen. Die Lust auf wärmende Zutaten und auch warme Kuchen kommt. Heute gibt es extrem leckere Birnen-Galettes, die man fast frisch aus dem Ofen genießen kann. Ich habe dieses Mal ein Rezept ausprobiert aus Frau Herzbluts Buch „Einfach natürlich backen“ und dieses etwas abgewandelt. Das Buch kann ich allen Freunden von schönen Foodphotos empfehlen, aber auch jenen, die mit weniger Zucker und vor allem saisonal backen möchten.

Teig: 170 g Weizenmehl Typ 550, 50 g Buchweizen-Vollkornmehl, 30 g Maisspeisestärke, 1/2 TL Meersalz, 50 g gemahlene Walnüsse, 25 g Vollrohrzucker, 90 g kalte Butter, 70 g saure Sahne, 1 Eigelb
Füllung: 2 große reife Birnen, 200 g Quittengelee, 1 EL saure Sahne
Außerdem: etwas Zucker & Zimt
ergibt 8 Stück

  1. Die trockenen Zutaten vermischen und mit der kalten, in Würfeln geschnittenen Butter vermengen. Anschließend das Eigelb und die saure Sahne rasch unterkneten. Aus dem Teig 8 Kugeln formen und diese für 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Das Quittengelee mit der sauren Sahne verrühren, bis es einigermaßen homogen ist. Beiseite stellen.
  3. Die Birnen waschen, halbieren und samt Schale und Gehäuse in sehr dünne Scheiben schneiden.
  4. Den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. Nun die Teigkugeln grob rund ausrollen. In die Mitte je einen Löffel des Quittengeleegemisches geben. Darauf die halben Birnenscheiben rosettenförmig anordnen. Die Teigränder darüber schlagen und leicht andrücken. Etwas Zucker & Zimt darüber streuen.
  6. Im Ofen für 25-30 Minuten backen. Danach kurz auskühlen lassen & genießen.