Semla – schwedisches Gebäck (nicht nur) zur Fastenzeit

Es ist ja zum Glück nicht so weit, dass die Fastenzeit beginnt, aber ihr wollt ja vielleicht auch planen und überlegt, wie ihr die kommenden Festivitäten gestaltet. Mein Vorschlag heißt Semlor – das sind in Schweden, Finnland und Estland typische Gebäcke, vergleichbar mit der Tradition der Pfannkuchen hierzulande. Die Semlor bestehen aus Hefeteig und einer Marzipan-Sahnefüllung. Ich habe die Semlor etwas abgewandelt und statt des Marzipans, das in meiner Familie niemand mag, Mandelmus verwendet und den Puderzucker draufzustreuen habe ich auch vermieden, es ist sonst recht süß.

Teig: 500 g Weizenmehl, 1 Pck. Trockenhefe, 250 ml Milch, 75 g weißer Rohrzucker, 75 g Butter, 2 EL grob gemahlener Kardamom, 1/2 TL Fleur de Sel
Füllung: 100 g Mandelmus, 500 ml Schlagsahne, 4 EL Puderzucker
Equipment: Küchenmaschine mit Knethaken, Spritzbeutel mit geschlossener Sterntülle

  1. Mehl mit Hefe und Gewürzen vermischen. Die Milch zusammen mit dem Zucker und der Butter erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. Dann daraus einen Hefeteig herstellen. Die Milch darf nicht zu heiß sein, wenn sie in das Mehl verknetet wird.
  2. Der Hefeteig soll nun ca. 45-60 Minuten gehen, bis er sich sichtbar vergrößert hat.
  3. Danach teilt ihr kleine Teigmengen ab und formt mit den Händen kleine Kugeln. Bei der o.g. Mengen kommen etwa 18 Kugeln heraus. Die Kugeln bitte so lange mit den Händen formen, bis sie schön glatt sind. Die Kugeln auf ein Backblech legen und nochmals 20 Minuten gehen lassen
  4. Den Ofen auf 200 °C vorheizen. Die Kugeln darin für 10 Minuten backen und danach auskühlen lassen.
  5. Mit dem Messer oder einer Schere nun einen dreieckigen Deckel von den Teiglingen abschneiden.
  6. Je 1/2 EL Mandelmus in die Mitte der Mulde geben.
  7. Die Schlagsahne aufschlagen und den Puderzucker beim Aufschlagen dazu geben. Die geschlagene Sahne füllt ihr in einen Spritzbeutel mit Sterntülle und füllt jeweils einen Tuff auf die Teiglinge. Den Teigdeckel leicht wieder aufsetzen.
  8. Wer mag, siebt noch etwas Puderzucker oben drauf.

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