Fading Blueberry Macarons

Einfach nur Macarons…weil sie so herrlich fading blue waren, musste ich sie fotografieren und für Euch einstellen. Das Rezept ist genau nach Grundrezept und ihr könnt gern mit Farbe und Früchten variieren.

Macaronsschalen: 150 g Puderzucker, 90 g Mandeln, 2 Eiweiß zu insgesamt 70 g, 20 g feiner weißer Zucker, etwas pulvrige Lebensmittelfarbe Lavendel (von Aurelie Bastien)
Füllung: 200 g TK Heidelbeeren (Wildheidelbeeren), 100 g weiße Schokolade
Equipment: Küchenmaschine oder Handmixer, Spritzbeutel mit Lochtülle 7mm, Backbleche#

  1. alle Zutaten grammgenau abwiegen und auf Zimmertemperatur bringen
  2. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen
  3. Die Küchenmaschine bzw. euren Handmixer mit Essig abreiben und die beiden Eiweiße aufschlagen. Wenn es anfängt, weißen Schaum zu bilden, die 20g Zucker fein einrieseln lassen. Weiter schlagen. Hier an dieser Stelle bereits eine Messerspitze von der Lebensmittelfarbe einrieseln lassen.
  4. Währenddessen Mandeln und Puderzucker in einem Hackbecher gemeinsam vermahlen und durch ein feines Sieb streichen.
  5. Wenn das Eiweiß sehr fest ist (erkennbar am fast flockigen Eischnee), die trockenen Zutaten auf drei Portionen jeweils vorsichtig mit einem großen Löffel unterheben. Nicht zu stark rühren, aber eine homogene Masse muss erreicht werden. Die Masse ist am Ende zähflüssig.
  6. Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und auf die Backbleche mit etwas Abstand kleine runde Häufchen spritzen (es passen ca. 20 -24 Schalen auf ein Blech). Dabei die Spritztülle erst nach oben ziehen, wenn ihr die gewünschte Menge herausgedrückt habt. Somit kommt weniger Luft in die Schalen.
  7. Nun von unten mit der Hand gegen das Blech schlagen, damit die Luftbläschen entweichen. Das kann 4-5 mal gemacht werden, damit man sicher ist, dass alles raus ist.
  8. An der Luft für mind. 30 Minuten trocknen, bis man mit dem Finger drauf tippen kann und das Gefühl hat, dass sich eine nichtklebrige Haut gebildet hat. In der Zwischenzeit den Ofen auf 150°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  9. Die Schalen ca. 12-14 Minuten backen (die richtige Dauer müsst ihr bei eurem Ofen herausfinden). Ich selbst komme mit 13 Minuten am Besten zurecht.
  10. Sofort aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen, bevor sie vom Blech genommen werden. Das Abheben vom Blech kann man gut mit einer Kuchenschaufel vornehmen; dazu leicht seitlich unten drunter fahren und die Schalen „abscheren“.
  11. Für die Füllung die TK Wildheidelbeeren in einem schweren Topf erhitzen und anschließend pürieren. Durch ein Sieb streichen. Anschließend wieder im Topf erhitzen und einköcheln, so dass ein dickflüssiges Mus entsteht. Dieses dann etwa 20 Minuten auskühlen lassen.
  12. Die weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen. Etwa 70 g des Fruchtmuses zügig unterrühren. Die Mischung auskühlen lassen und anschließend in eine Spritztüte füllen. Die Füllung solange in der Spritztüte abkühlen lassen, bis sie weniger als handwarm ist.
  13. Von der Spritztüte schneidet ihr dann nur die Spitze ab, um die Füllung aufzutragen. Nun sucht ihr euch immer zwei passende Macaronschalen aus und spritzt auf eine Hälfte auf die Unterseite eine walnussgroße Menge der Füllung. Dann die andere Hälfte aufsetzen und leicht andrücken. So weiter verfahren, bis alle Macarons gefüllt sind.
  14. Die Macarons nun im Kühlschrank abkühlen, damit die Füllung etwas fester wird und dann auch in einer luftdichten Dose aufbewahren.

Und hier kommen ein paar ultimative und wichtige Tipps zu den Macarons (für die Füllungen wird es in Zukunft weitere Tutorials geben, aber erstmal ist wichtig, dass die Schalen funktionieren):

  • das Grundverhältnis der Zutaten ist 150 g Puderzucker, 90 g Mandeln und 70 g Eiweiß mit 20 g feinem Zucker. Die oben gezeigte Variante hat 10 g der Mandeln mit Kakao ersetzt. Das Verhältnis sollte für das richtige Ergebnis beibehalten werden.
  • die Eiweiße sollten bereits 2-3 Tage alt sein (im Kühlschrank aufbewahren!)
  • vor Verarbeitung sollten die Eiweiß Zimmertemperatur angenommen haben
  • Eiweiß auf jeden Fall grammgenau abwiegen
  • Equipment zum Eischneeschlagen vorher mit Essig abreiben, damit es absolut fettfrei ist
  • trockene Zutaten gemeinsam im Hackbecher vermahlen und durch ein feines Sieb streichen
  • Das Blech aufschlagen oder mit der Hand von unten dagegen schlagen ist wichtig
  • Lernt euren Ofen kennen – wenn die Masse zu kurz gebacken ist, löst sich das Gebäck nicht vom Backpapier, wenn es zu lang gebacken ist, wird es zu trocken

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